
Beim Blick aus dem Flugzeugfenster sehe ich Weiß. Und damit meine ich nicht, dass Wolken mir die Sicht auf die Landschaft versperren. Tatsächlich ist jeder Baumwipfel der untenliegenden Wälder mit Schnee bedeckt – soweit mein Auge reicht! Unser Lappland Winterurlaub wartet auf uns.
Meine Vorfreude ist riesig. Wenige Minuten später steigen mein Freund und ich aus dem Flugzeug aus, ein eisiger Wind weht mir entgegen. Gleichzeitig füllt sich meine Lunge mit der saubersten Luft der Welt – laut Angaben der WHO beträgt der Feinstaubgehalt in der Luft hier in Finnland nämlich durchschnittlich nur 6 Mikrogramm pro Kubikmeter. Wir sind im absoluten Winterwunderland angekommen. Herzlich Willkommen in Finnisch Lappland!

Einmal mit dem Schneemobil durch verschneite Wälder düsen, eine Husky-Safari erleben, mit Rentieren auf Tuchfühlung gehen, das faszinierende Nordlicht am Himmel tanzen sehen – all diese Dinge standen schon seit Langem auf meiner Bucket List. Am Flughafen in Kittilä – 180 Kilometer über dem Polarkreis – startet unser Winterabenteuer.


Was dich bei einer Reise nach Lappland erwartet, welche Aktivitäten du auf keinen Fall auslassen solltest und wie kalt es nördlich des Polarkreises wirklich ist – ich beantworte dir alle Fragen rund um deinen nächsten Winterurlaub in Lappland.
Wir unternahmen dieses Mal eine Reise mit dem Reiseveranstalter Lapland Travel (einem Konzept von Travelbase), der sich auf Aktivreisen für Abenteurer und Naturliebhabende spezialisiert hat und können die Tour uneingeschränkt empfehlen!
Wo befindet sich Lappland?
Lappland wirst du auf keiner Weltkarte finden, denn entgegen dem Name ist es kein eigenständiges Land, sondern eine Landschaft im Norden Skandinaviens, die sich über Norwegen, Schweden und Finnland bis nach Russland erstreckt. Weite Teile davon liegen nördlich des Polarkreises, der flächenmäßig größte Teil befindet sich dabei im Norden Finnlands. Hier hat sich eine einzigartige Vegetation entwickelt: riesige Nadelwälder, Moore und karge Hochebenen prägen das Landschaftsbild. Typisch für Lappland sind die bis zu 800 m hohen Inselberge, die sogenannten „Tunturi“ oder auch „Fjälls“.

Die Siedlung Rovaniemi gilt als das Tor zur Region und wird gleichzeitig als Hauptstadt Lapplands bezeichnet. Hier wohnt übrigens auch der Weihnachtsmann, der ganzjährig im Weihnachtsmanndorf besucht werden kann. 😉
Welche ist die beste Reisezeit für deinen Winterurlaub in Lappland?
Frau Holle schüttelt bereits ab November ordentlich ihre Betten aus und bedeckt so die Landschaft Lapplands mit glitzerndem Puderschnee, und das sogar manchmal bis in den Mai hinein. Die Wintersaison ist eröffnet.

Im Dezember und Januar sind die Tage mit durchschnittlich sechs Stunden Tageslicht aber auch am kürzesten und dir bleibt wenig Zeit für ausgiebige Touren. Daher gelten die Monate Februar und März als die optimale Reisezeit, für einen Lappland Winterurlaub. Die Tage werden dann schon wieder länger, die Sonne steigt über den Horizont und die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei etwa -15 °C.

Die Dunkelheit hier im hohen Norden wird übrigens mit einem ganz besonderen Spektakel entschädigt: der Aurora Borealis, auch Polar- oder Nordlicht genannt. Mit ein wenig Glück lässt es sich von September bis März beobachten.
Anreise nach Lappland
Verschiedene Fluggesellschaften wie z. B. Finnair bringen dich mehrmals wöchentlich von Berlin nach Helsinki. Von da aus kannst du direkt nach Rovaniemi oder Kittilä weiterfliegen.
Tipps für deine Packliste – wie kalt ist es wirklich?
Begrüßt wurden wir in Lappland mit einer Temperatur von eisigen -20 Grad, die sogar noch auf -28 Grad fiel. Hört sich kalt an? War es auch!


Am ersten Abend fragte ich mich daher wirklich, wie ich mehrere Stunden draußen verbringen sollte ohne eine Zehe oder gar einen Finger zu verlieren. Nicht nur dass mir beim Einatmen die Nasenhärchen einfroren, auch meine Brille, war sie einmal beschlagen, bekam direkt eine feine Eisschicht. Für alle Frostbeulen unter euch habe ich eine gute Nachricht: Wir haben uns wirklich schnell daran gewöhnt. Und Vorbereitung ist alles!


Mein persönliches Must-Have war eine Sturmhaube aus Teddyfleece, die ich mir im Vorfeld noch fix gekauft hatte. Die Öffnung ist verstellbar, sodass ich keinen Schal brauchte und meine Wangen je nach Bedarf ausreichend schützen konnte. Thermoskannen für Tee sowie Taschenwärmer für den Notfall hatten wir ebenfalls mit im Gepäck.


Zum Glück hatten wir uns auch für die buchbare Thermokleidung entschieden, die ich nicht hätte missen wollen. Für alle, die so wie ich keinen Skianzug oder ähnliches besitzen, ein absoluter Pluspunkt. Darunter trug ich meist drei bis vier Schichten. Zudem erhältst du für jede Aktivität vorab einen Hinweis von deinem Ranger, welche Kleidung angemessen wäre.
Im Februar und März können die Temperaturen stark schwanken (im Laufe unserer Woche wanderte die Temperatur von -28 Grad auf -9 Grad). Schaue dir am besten wenige Tage vor der Reise noch einmal die Wettervorhersage an und packe dementsprechend deinen Koffer.

Meine Top 10 Aktivitäten für deinen Winterurlaub in Lappland
Husky-Safari


Eine traumhafte Möglichkeit, um die polare Tundra auf ursprüngliche Weise zu erleben, ist die Fahrt mit einem Hundeschlitten. Bereits vor der Reise hatte ich mich auf diese Aktivität während unseres Lappland Winteruralubs wohl am allermeisten gefreut.
Als Gruppe ging es für uns auf eine nahegelegene Husky-Farm. Dort angekommen hörten wir bereits das aufgeregte Bellen der Schlittenhunde, die es kaum erwarten konnten, uns ihr Revier zu zeigen. Zunächst wurde erklärt, was uns erwarten würde und wie wir den Schlitten zu führen haben. Ja, du hast richtig gehört – hier wirst du deinen Schlitten sogar selbst fahren!

In 2er-Gruppen wurden wir auf die Schlitten aufgeteilt und lernten unsere Vierbeiner kennen. Von den sechs Huskys, die den Schlitten ziehen sollten, war Angus auf Anhieb mein Liebling. Aber wer könnte seinem (Hunde-)Blick auch widerstehen? 🙂

Dann hieß es „Leinen los“! Ruckartig setzte sich unser Schlitten in Bewegung und die Huskys waren sofort in ihrem Element. In rasantem Tempo ging es ganze 10 Kilometer durch verschneite Wälder, vorbei an zugefrorenen Seen, bevor wir voller Adrenalin wieder auf der Farm ankamen. Nun hatten wir Zeit, um die Tiere ausgiebig mit Streicheleinheiten zu belohnen. Diese werden übrigens frühzeitig an Menschen gewöhnt und sind daher sehr zutraulich. Und ich glaube, Angus hatte auch uns in sein Herz geschlossen!

Bei einer warmen Tasse des berühmten Beerensaftes, den wir bereits auf unserem Flug mit Finnair kennenlernten, machten wir es uns in einer finnischen Hütte am Feuer bequem und erfuhren aus erster Hand wie das Leben für die Hunde auf der Farm aussieht.
Dieses Erlebnis wollte ich unbedingt in Erinnerung behalten. Der kalte Wind im Gesicht, das sanfte Rutschen des Schlittens über den verschneiten Boden und das aufgeregte Hecheln und Bellen der Hunde begleiteten mich durch diese magische Winterlandschaft. Schon während des Flugs begann ich, meine Eindrücke zu skizzieren, um sie später zu Hause auf Leinwand zu verewigen. So entstand ein Gemälde, das für mich das Gefühl von Freiheit, Abenteuer und der tiefen Verbundenheit mit der Natur einfängt.

Schneeschuhwanderung
Natürlich bin ich schon einmal durch Schnee gewandert, aber eine Wanderung mit Schneeschuhen? Das machte mich neugierig. Am Ausgangspunkt angekommen schnallten wir uns eine Art Paddel um, die unser Körpergewicht auf eine größere Fläche verteilten. Das macht das Wandern nicht unbedingt einfacher, aber so sollten wir nicht mehr komplett im zum Teil 1,20 m hohen Tiefschnee versinken.


Die Schneeschuhwanderung selbst führt dein Ranger mit dir und deiner Gruppe durch. Diese kennen verschiedenste Routen, die je nach Gruppendynamik ausgewählt werden. Unser Guide Dilara hatte für uns eine Route mit einem ganz besonderen Ziel ausgesucht: einer freilebenden Rentierherde.


Zunächst liefen wir einen kleinen Hügel hinauf, wobei jeder sein eigenes Tempo ging. Bergabwärts sichtete ich dann schon bald die ersten Geweihe – und es wurden immer mehr. Knapp 60 Rentiere waren im Tal versammelt, so viele hatte ich noch nie zuvor gesehen! Unsere Gruppe stand vor Staunen direkt still und so trauten sich die Tiere teilweise richtig nah an uns heran.

Uns wurde berichtet, dass die Rentiere hier in freier Wildbahn leben und im Wald, abgelegen vom Ort und somit zu ihrer eigenen Sicherheit, gefüttert werden. So sollen vor allem Zusammenstöße mit Autos vermieden werden. Ein absolut magischer Moment! Anschließend gingen wir noch das Café Navettagaleria, das für seine köstlichen Munkkis – ein finnischer Krapfen in Donutform – und das einzigartige Museums Flair bekannt ist. Wir können zumindest sagen, dass wir hier die beste Rumschokolade tranken. 😉
Tanz der Polarlichter
Um Nordlichter zu sehen, müssen viele Faktoren zusammenkommen: sowohl die Sonnenaktivität als auch die Bewölkung am Himmel spielen dabei eine große Rolle. Um dieses Naturschauspiel beobachten zu können, benötigst du also eine Portion Glück und auch Geduld.
Wir unternahmen mehrere Anläufe und wurden wirklich erst am letzten Abend mit dem Naturschauspiel belohnt.
Tipp: Lade dir unbedingt die App „Aurora“ auf dein Handy. Diese informiert dich, wenn die Chance, Nordlichter zu sehen, besonders hoch ist. Wir waren demnach auch unabhängig von der Tour täglich auf der „Jagd“.


Nach einigen Nächten mit völlig bewölktem Himmel, konnten wir unser Glück kaum fassen, als uns die Wettervorhersage für unseren letzten Abend in Finnland eine sternenklare Nacht vorhersagte.
Voller Optimismus packte ich bereits zum Abendessen mein Stativ und meine Kamera ein. Pünktlich zum Dessert traf dann die freudige Whatsapp-Nachricht eines Mitreisenden ein: Nordlichter sollten über dem zugefrorenen See zu sehen sein. Wie aufregend! Jetzt hieß es schnell sein, damit wir unsere Chance nicht noch verpassen. Wer weiß, wie lange sich die Aurora Borealis heute zeigen wird?
Mit schnellen Schritten liefen wir zum nicht weit entfernten See und sahen sie: grüne Lichtschimmer, die am Himmel zu tanzen anfingen. Der absolute Wahnsinn! Mal stärker, mal schwächer zeigten sie sich aus verschiedenen Richtungen. Ein Erlebnis für die Ewigkeit!
Schneemobil-Tour
Schneemobile sind für die Finnen ein wichtiges Transportmittel und werden häufig genutzt, um die eigenen Rentierherden zusammenzutreiben.


Für die Schneemobil-Tour mit Lapland Travel benötigst du einen Führerschein Klasse B. Aber keine Sorge, da du immer zu zweit auf einem Schneemobil fährst, kannst du auch ohne Führerschein als Beifahrer die rasante Fahrt durch den Schnee in vollen Zügen genießen.
Wir bekamen zunächst eigene Sturmhauben und Helme sowie eine ausführliche Erklärung der Funktionsweise. Absoluter Vorteil für den Fahrer: Die Handgriffe sind beheizt. Du brauchst also keine Angst haben, dass deine Finger einfrieren.
Wenn du noch nie mit einem Schneemobil gefahren bist und dich ein wenig unsicher fühlst, kannst du vor Ort zusätzlich eine Versicherung für 25 Euro abschließen, die deine Selbstbeteiligung im Falle eines Schadens auf 350 Euro begrenzt.

Bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen starteten wir in Richtung Wald. Kalter Wind pfiff mir um die Nase und bei Tempo über 30 war natürlich festhalten war angesagt. Aber was soll ich sagen? So durch die Wälder zu heizen, macht richtig richtig viel Spaß!
Fat Bike Tour
Mit dem Fahrrad durch Schnee radeln? Das würde mir in Deutschland im Winter nicht einfallen. Zu matschig sind meist die Radwege, zu rutschig die Straßen. In Lappland schwangen wir uns dennoch erstmalig auf die Sattel von E-Fatbikes.



Das ist ein spezielles Offroad-Fahrrad mit übergroßen Reifen, das für einen geringeren Bodendruck ausgelegt ist und so das Fahren auf Schnee, Sand oder Moor ermöglicht.
Als Gruppe bekamen wir Helme und Fahrräder zugeteilt und wurden in die Nutzung eingewiesen. Dann ging es direkt los. Da ich zuvor noch nie mit einem Fatbike gefahren war, war ich ehrlich überrascht, wie leicht und entspannt wir durch den Schnee radelten. Problemlos ging es kleinere Anstiege hinauf und in rasantem Tempo wieder bergab. Als ich die „Booster“-Einstellung ausprobierte, flog ich nur so über den verschneiten Weg. Da wir dauerhaft in Bewegung waren, stellte die Kälte an diesem Tag kein Problem dar. Lediglich meine Nase fror ein wenig durch den Fahrtwind.



Zwischendurch kehrten wir in ein Café ein, wurden mit finnischen Köstlichkeiten versorgt und konnten uns bei einer warmen Tasse Kaffee oder Kakao erwärmen. Auf dem Rückweg fuhren wir dem Sonnenuntergang entgegen, was wirklich ein traumhafter Abschluss dieser Tour war.
Besuch einer Rentierfarm



Mit dem Besuch einer Rentierfarm erfüllte ich mir einen weiteren langersehnten Wunsch. Auf der Farm angekommen, durften wir zunächst einen Teil der Herde mit ihrem begehrten Rentiermoos füttern. Bereits vorab erfuhren wir, dass Rentiere Fluchttiere sind, die nicht gern gestreichelt oder gar angefasst werden. Doch auch wenn wir nicht mit ihnen kuscheln konnten, kamen uns ihre flauschigen Nasen beim Füttern doch ziemlich nahe.


Bei Beerensaft am Lagerfeuer wurde uns erklärt, dass die Rentiere der Farm in den Sommermonaten frei durch die Wälder streifen. Dabei können sie sogar Strecken bis nach Schweden zurücklegen. Andere wiederum wandern nur bis ins Nachbardorf, um die Blumen aus den Vorgärten abzufressen. Wir fanden es schön zu hören, dass die hier lebenden Rentiere bis an ihr Lebensende auf der Farm bleiben, selbst wenn sie zu alt sind, um noch Schlitten zu ziehen.
Anschließend stand die Rentierschlittenfahrt für uns an. Eingepackt wie Babys zog uns ein erfahrenes Rentier in einem gemächlicherem Tempo voran. Unglaublich entspannt und fast lautlos genossen wir die etwa vier Kilometer lange Fahrt durch den schneebedeckten Wald.
Eisangeln mit dem Schneemobil
Ein Land zu bereisen heißt auch, beliebte Hobbys der Einheimischen auszuprobieren. Plikki ist das traditionelle Eisangeln, eine beliebte Wochenendaktivität hier im Norden Finnlands und somit ein Must do im Lappland Winterurlaub.


Mit dem Schneemobil ging es zu einem versteckten, zugefrorenen See, an dem wir von unserem Guide in das traditionelle Eisangeln herangeführt wurden.
Mittels Handbohrer muss zunächst ein Loch in die bis zu ein Meter dicke Eisschicht gebohrt werden. Hier war eindeutig Muskelkraft gefragt. War das erst einmal geschafft, konnte der Köder an einer kleinen Angel befestigt und ins Wasser gelassen werden. Dann hieß es warten.


An diesem Tag war es so kalt, dass wir fast dabei zusehen konnten, wie schnell das aufgebohrte Loch wieder zufror. Zum Glück hatte unser Guide direkt bei unserer Ankunft ein Lagerfeuer gemacht, an dem wir uns zwischendurch aufwärmten. Obwohl während der gesamten Tour kein Fisch anbiss und am Ende dann Würste (Alternativen für Vegetarier wurden ebenfalls angeboten) statt Fisch auf dem Grill landeten, war der Ausflug eine großartige Erfahrung.
Wanderung auf den Kuertunturi

Um die Aussicht auf die umliegenden verschneiten Weiten Finnlands zu genießen, empfehle ich dir den Aufstieg auf einen der sieben Fjälls, die Äkaslompolo umgeben. Wir entschieden uns für die Wanderung auf den Kuertunturi. Diese absolvierst du am besten mit Schneeschuhen. Ein Aufstieg mit einfachen Winterstiefeln ist zwar ebenfalls möglich, auf dem Weg hinab könnte es aber durchaus ein wenig rutschig werden.
Der Weg hinauf startet an den Langlaufloipen bei dem Weg „Kolmiotie“. Von da aus folgst du den blauen Markierungen. Die Strecke ist auf der Komoot App gut erkennbar. Mit etwas Glück kannst du auf deinem Weg sogar den ein oder anderen Vogel entdecken, der an einem der wenigen nicht verschneiten Tannenzapfen pickt.



Auch wenn der Berg mit knapp 446 Höhenmetern nicht wahnsinnig hoch ist, waren wir überrascht, dass die Bäume hier oben noch einmal um einiges verschneiter waren als unten im Tal. Besonders zu Sonnenauf- oder –untergang soll der Blick vom Gipfel einfach magisch sein. Uns versperrte dichter Nebel die Sicht und tauchte den Wald in eine mystische Stimmung. Eine wirklich beeindruckende Szenerie, die du dir nicht entgehen lassen solltest!

Empfehlenswerte Restaurants und Cafés
In Äkaslompolo und Umgebung befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants. Neben Pizza und Burger kannst du hier auch echte lokale Spezialiäten während deines Winterurlaubs in Lappland probieren.
Wildniscafé Navettagaleria mit Museumsflair


Die Scheunengalerie Navettagaleria ist ein beliebtes, gemütliches Café, das einem Museum gleicht. Es befindet sich versteckt im Wald nördlich von Äkaslompolo und ist über verschiedene Wander- oder Langlaufwege erreichbar. Hier kannst du dich bei einer heißen, hausgemachten Suppe, einem Kaffee mit Munkki oder einer cremigen Rumschokolade aufwärmen. Außerdem kannst du handgemachte Accessoires sowie Gemälde von Künstlerinnen und Künstlern der Region bestaunen oder direkt das ein oder andere Mitbringsel ergattern.
Wanderpause im Café Latvamaja



In östlicher Richtung von Äkaslompolo hinter dem See Kesänkljärvi befindet sich eine kleine Hütte mit dem Café Latvamaja. Nach einer langen Wanderung oder, wie in unserem Fall, nach einer Fahrradtour kannst du dich hier mit belegten Broten und Kaffee stärken. Auf dem Ofen in der Mitte des Raumes lassen sich fix nasse Sachen trocknen, bevor du deine Route fortsetzt.
Traditionelle Fischsuppe in Ylläksen Kalakauppa



Das Lokal Ylläksen Kalakauppa entdeckten wir eher zufällig auf unserem Spaziergang durch Äkaslompolo. Angelockt wurden wir von dem Aufsteller mit der vielversprechenden Aussage „Best fish soup in town“. Die mussten wir probieren! Neben Salat, Kaffee, Suppe und Süßspeisen gab es im Inneren auch eine gut gefüllte Fischtheke. Die köstliche Lachssuppe genossen wir unter einer Sammlung Fußballschals, die hier von der Decke hängen.
Das Qualitätsrestaurant Poro

Das Qualitätsrestaurant Poro ist deine erste Anlaufstelle, wenn du in Äkaslompolo besonders exquisit essen gehen möchtest. Zugegeben: günstig ist es hier nicht und die Auswahl auf der Speisekarte scheint zunächst übersichtlich. Hinter jedem einzelnen Gericht steckt jedoch ein absolutes Kunstwerk aus regionalen Zutaten.



Die Atmosphäre ist einzigartig und das Personal überaus freundlich. Wir entschieden uns für Heilbutt und Roastbeef vom Rentier. Auch ein Dessert konnte ich mir nicht entgehen lassen. Da das Poro immer gut besucht ist, reservierst du am besten vorab einen Tisch. Wir erledigten das nur einen Tag im Voraus online.
Unser Winterabenteuer in Lappland war eine unvergessliche Erfahrung. Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren, und du bist nun voller Vorfreude darauf, deine nächste Reise in diese bezaubernde Schneelandschaft zu planen!
